Etappe 4 ~ Montag, 12. August 2024, von
Eggenburg bis Ernstbrunn
Tagesdaten: 125km – 1370hm – ca. 6:30hr
Fahrzeit
Entlang der Nordgrenze zu den Leiser Bergen
Unser Motto
für heute „Neuer Tag, neues Glück“ passt perfekt zum herrlichen und noch kühlen
Wetter. Nach einem ausgezeichneten Frühstück verlassen wir Eggenburg Richtung
Norden.
Nach Kattau
und Rafing überqueren wir die Bundeststraße 45 und gelangen zur ersten
Challenge des heutigen Tages. Eines vorweg, … heute werden wir noch oft in’s
Schwitzen kommen.
Wir kommen westlich von der Stadt Pulkau in ein Waldgebiet, überqueren die Pulkau, hier noch ein kleines Gewässer und nehmen Kurs auf die Ruine Neudegg. Die Auffahrt ist etwas mühsam und technisch gefinkelt. Nach ein paar Schiebepassagen und Insektenkontakten kommen wir zur gut im Wald versteckten Ruine Neudegg.
Weiter radeln wir nach Theras, Obermixnitz und treffen nach flotter Abfahrt in Weitersfeld ein. Hier versorgen wir uns mit Getränken und Snacks in einem Nah & Frisch Markt.
Die Tour führt weiter durch Waschbach, Heufurth und Mallersbach. Riegersburg der westlichste Ort im Bezirk Hollabrunn mit den 2 großen Teichen durchfahren wir und kommen anschließend nach Felling. Hier befindet sich Österreichs einzige und zugleich letzte Perlmuttmanufaktur
Kurz danach wechseln wir nach Norden über die Grenze nach Tschechien und befinden uns sogleich im Nationalpark Thayatal.
Wir folgen der Thaya ein kurzes Stück, da klingt das „Kommando Kette links!“.
Die folgende Auffahrt aus dem Thayatal heraus ist schon einigermaßen fordernd und wir sind jetzt sogar langsamer unterwegs als die unzähligen Insekten.
Endlich Oben angekommen, können wir kurz verschnaufen, genießen bei der anschließenden Abfahrt die tollen Einblicke in das Thayatal und erreichen Cziov.
Neben dem Besucherzentrum des tschechischen Nationalparks bestaunen wir die Grenzanlagen des ehemaligen eisernen Vorhangs.
Wir wählen einen Weg neben dieser Anlage und werden abrupt vom Dickicht verschlungen.
Es folgt ein anstrengender Abschnitt der uns mehrmals zwingt unser Rad zu schieben und zu tragen und eher einem Wildtierpfad als einem Trail ähnlich ist. Nach einem Kilometer Waldabenteuer ist der Weg wieder angenehmer und gut zu befahren.
Lukov umfahren wir südlich und radeln weiter durch den schönen Laubwald.Bei einem idyllischen Teich in einer Senke überqueren wir den Zlebsky Bach.
Wieder heißt es einen der vielen Anstiege zu bewältigen und wir kommen langsam wieder in die Nähe des Thayatales.
Auf einem Höhenrücken mit traumhafter Aussicht in den Nationalparkradeln wir weiter.
Der Radweg hat anschließend nun ein starkes Gefälle, auf einem Verkehrsschild wird auf mögliche querende Schlangen und Echsen hingewiesen und wir rasen zur Thaya hinunter.
Über eine schwankende Hängebrücke aus Holz überqueren wir die Thaya und wechseln wieder nach Österreich in das Wein4tel.
Kurz vor Mitterretzbach erreichen wir den sehenswerten Platz „Heiliger Stein“.
Die Fernsicht ist von einer Aussichtsterrasse hier phantastisch und reicht weit in die Weinbaugebiete des Retzer Landes.
Die Stadt Retz mit Vorfreude auf das Mittagessen ist im Visier und wir radeln auf der Landesstraße weiter direkt zum sehenswerten Hauptplatz.
Ein Brunnen mit Fließwasser kommt uns gerade recht und wir können uns ein wenig abkühlen. Mittlerweile hat die Sonne das Thermometer auf 35° gehoben.
Entlang bekannter
Radwege kommen wir an Kleinhöflein und Kleinriedenthal vorbei, lassen das
Pulkautal mit seinen Orten Peigarten, Auggenthal, Haugsdorf, Alberndorf,
Untermarkersdorf, Hadres und Obritz hinter uns und rauschen in Mailberg ein.
Wir folgen den uns bekannten Wegen und fahren durch Diepolz, Großharras und Patzmannsdorf.
Nach der folgenden kurzen Auffahrt sind wir im größten geschlossenen Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas, im Ernstbrunner Wald.
Den Steinberg mit seinem Naturdenkmal der Klafterbrunnerhöhle, überwinden wir noch und fahren südwärts auf der Schotterstraße in Richtung Schloss Ernstbrunn.
Zwischen den Bäumen erkennen wir schon die bekannten Windräder und jetzt lassen wir es rollen.
Ernstbrunn ist erreicht, super war‘s und es gab so viel zu sehen und es gibt so viel zu erzählen.









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