Etappe 2 ~ Samstag, 10. August 2024, von
Mannersdorf an der March bis Altenberg
Tagesdaten: 126km – 230hm – ca. 6:00hr
Fahrzeit
Es läuft richtig gut gegen den Strom
Nach gutem Frühstück und dem Rädercheck verlassen wir Mannersdorf an der March und begeben uns wieder auf den EuroVelo13 Iron Curtain Trail. Noch sind die Temperaturen angenehm, im Tagesverlauf soll es heute sehr heiß werden.
Bei Angern an der March können wir beobachten wie eine Fähre PKW’s über die March bringt. Wir kommen durch Zwerndorf, Oberweiden und Marchegg.
Das Schloss Marchegg ist ein Hotspot für Störche, so viele bevölkern da das Gebäude. Im nahen WWF Auenreservat herrscht ebenfalls reges Treiben von allerlei Gefiedertier.
Nach dem Schloss drehen wir auf West und gelangen durch Engelhartstetten nach Stopfenreuth, wo wir auf den EuroVelo 6, den Donauradweg stoßen. Dieser Radweg verläuft hier noch auf dem Hochwasserschutzdamm, folgt der Donau bis nach Passau und wechselt in seinen weiterm Verlauf öfters die Flussseite. Wir radeln jetzt durch den Nationalpark Donau-Auen.
Der Donaustrom ist von der weitläufigen Au-Landschaft leider verdeckt und kann südlich von uns nur erahnt werden.
Unserem Plan folgend sollten wir jetzt nördlich der Lobau der Stadtgrenze von Wien folgen, aber die Aussicht auf ein erfrischendes Bad in der Neuen Donau lässt unsere Route ein wenig verändern.
Also bleiben wir am Donauradweg, durchfahren das Lobau Tanklager und gelangen zur Walulisobrücke.
Hier befindet sich ein bekannter Wiener FKK Bereich, der für uns heute die passende Stelle zum Sprung in die Neue Donau ist.
Nach dem Badestopp genießen wir die Durchfahrt der Lobau und kommen wieder zu unserem geplanten Trail.
Wir umfahren die Stadt Wien in einem nördlichen Bogen vorbei an Essling, der neuen Seestadt, Hirschstetten, Breitenlee, Süßenbrunn und Grossjedlersdorf. Unzählige Gewächshäuser und Beete liefern von hier aus Obst und Gemüse in die Großstadt.
Sehr viele Radler sind unterwegs und wechseln wie auch wir über die Kraftwerksanlage die Donau.
Ein weiteres Mal heute können wir uns in den Fluten erfrischen, diesmal im Donau-Altarm.
Unser Tagesziel, das Gasthaus Schwarzer Adler in Altenberg ist nicht mehr weit und so gelangen wir durch Gassen auch heute ohne Panne zufrieden und müde das Quartier.
Eine Runde gut gekühlter Gerstensaft macht den Flüssigkeitsverlust
wieder gut.
Wieder heißt es Einchecken, Duschen, Abendessen, Ausruhen. Die gewohnte Reihenfolge belassen wir auch heute. Das Abendessen genießen wir in der Alten Hafenschenke und anstelle Wein gibt es heute Bier, Bier, Bier ….






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